Wild im Wald im Winter nicht füttern

Küchenabfälle bedrohen das Leben von Rehen und andere Tieren. Jäger in der Verantwortung.

Zurzeit erfreut uns die Natur mit den ersten Schneefällen und den damit verbundenen kälteren Temperaturen. Gerade nach den für uns Menschen ruhigen und besinnlichen Weihnachtstagen bietet sich, warm eingepackt, ein Ausflug in die Natur an.

 

Ganz anders als uns Menschen, die die Bewegung an der frischen Luft als angenehm und erholsam empfinden, geht es unseren heimischen Wildtieren. „Sehr viele Tierarten befinden sich in einer sogenannten Winterruhe“. Wissen die Biologen der Kreisjägerschaft zu berichten. Nicht nur der Dachs, der sich in seinen Bau zurückzieht, um dort die kalte Jahreszeit zu verbringen und nur ab und zu seine Wohnung, zur Nahrungsaufnahme, verlässt.

 

Auch unsere Rehe und das Rotwild halten eine Art von Winterruhe. Der Organismus dieser Tiere wird in der nahrungsarmen Zeit auf Sparen umgestellt. Wer jetzt ein Reh oder einen Hirsch erblickt wundert sich über die langsame und eher bedächtige Gangart dieser Waldbewohner. Jeder Schritt scheint wohl überlegt und ist es in gewisser Weise auch. Das Überlebenskonzept lautet „ keinen Schritt zu viel“, um notwendige Energie zu sparen.

 

Dieses Verhalten ist natürlich nicht bewusst gesteuert, sondern - wie das Herabsetzen des Herzschlages und das senken der Körpertemperatur bei den einzelnen Arten fest verankert. Erschwerend kommt hinzu, dass im weiblichen Wild gerade die nächste Generation heranwächst, um im Frühjahr geboren zu werden.

 

Was können wir tun, um unseren Wildtieren in dieser Zeit zu helfen. Auf keinen Fall Tierfutter oder gar Küchenabfälle in den Wald bringen. Dies ist aus gutem Grunde verboten, weil eine unsachgemäße Fütterung dem Wild nicht hilft, sondern vielmehr schadet. Pflanzenfresser wie Reh- und Rotwild können durch gewürzte Speisereste schwere Durchfälle und Koliken bekommen. Die Jägerschaft darf und muss in sogenannten Notzeiten gesetzlich festgelegte Futtermittel ausbringen und tut dies auch, wenn ohne dieses Futter eine Verhungern der Tiere droht.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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