Stadt kurz vor dem Durchbruch für ihre erste U-Bahn

Proklamationsurkunde im Wortlaut : Mehr Zeit im Steinweg zum Einkaufen – in welchen Geschäften? In Büsbach fündig geworden.

Im Namen der Freunde des Brauchtums Karneval wird Folgendes festgestellt und beurkundet:

 

Es geschah zu der Zeit, als die arg baustellengeplagten Stolberger Bürger von ihrem Bürgermeister, „dem großen Tim“, erfahren mussten, dass nach einem schweren Jahr des Baggers nun ein tolles Jahr der drei Bagger folgen wird. Da man den Gotthard-Film schon teilweise hier in Stolberg gedreht hat, steht die Stadt nun wahrscheinlich kurz vor dem Durchbruch für ihre erste U-Bahn.

 

Zusätzlich wollte unser Bürgermeister zusammen mit einem regionalen Stromriesen den Bürgern der Stadt eine Freude machen: Freies Internet für alle, tönte es aus den Gemäuern des Rathauses. Zu spät merkte man, dass Freifunk nicht immer frei funktioniert, was eine Gruppe von Bürgern zum Anlass nahm, in gekonnter deutscher Rechtschreibung ihr detailliertes Anliegen haarklein auf der Facebook-Seite des Bürgermeisters kundzutun, anstelle von herkömmlichen Briefen an das zuständige Amt der Stadtverwaltung.

 

Schnell war unserer Politik klar: Da muss was Neues her, um die Bürger bei Laune zu halten: So wird man den Steinweg wieder einmal für den allgemeinen Verkehr schließen. Unsere Ratsmitglieder sind der Meinung, dass die Verkehrsberuhigung im Interesse der Geschäftswelt ist. Mit anderen Worten, je weniger Verkehr, umso mehr Zeit zum Erledigen der täglichen Geschäfte. Nur stellt sich die Frage: Welche Geschäfte?

 

Im Heimatort unserer neuen Tollität prüfte die Stadtverwaltung die Schaffung neuer Parkmöglichkeiten auf dem Marktplatz in Büsbach. Was sollen wir davon halten? Viel! Denn ein solcher neuer Parkraum bietet dann viele Möglichkeiten:

 

  1. Es können dort Fahrzeuge abgestellt werden.
  2. Es beschäftigt die Stadtverwaltung.
  3. Er füllt die Zeilen der Zeitungen.
  4. Er beschäftigt den städtischen Bauhof.
  5. Er beschäftigt die Mitarbeiter des Ordnungsamtes.
  6. Die Feuerwehr darf nur noch von hinten das Bürgerhaus löschen.
  7. Er wird dann wieder als Parkplatz genutzt.
  8. Es fängt wieder von vorne an…

 

Auf all das hatten die närrischen Bürgerinnen und Bürger von Stolberg in der 5. Jahreszeit keine Lust. Sie wünschten sich einen Frohsinn und Zuversicht ausstrahlenden Mann, der, als ihr zeitweiliger Herrscher, alle dunklen Wolken vom Himmel über Stolberg vertreiben möge.

 

Ergo fanden die Karnevalisten in Bösbich den alle überragenden Bürger Axel Wirthmüller. Sie trugen ihm das hohe Amt des Prinzen der Stadt Stolberg an und ohne großen Widerstand sagte Axel zusammen mit seiner Angetrauten Martina, und seiner Frohnatur entsprechend, beim Bierchen im Mutterhaus zu. Und so wird selbiger von heute an das närrische Völkchen der Stolberger regieren und in die historia karnevalis stolbergiensis eingehen als „Axel I., Comte de la Hauté Bösbich Rue de Aix la Chapelle et Druckknopf de la Prymus Industria“ Dies sei hiermit kundgetan und beurkundet.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

in der StädteRegion Aachen

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