Schüler von Opernsängerin geben Konzert

Natalie Stercken und ihre Gesangsschülerinnen beeindrucken das Publikum in der Büsbacher Pfarrkirche mit einem weihnachtlichen Repertroire.

Fotos: M. L. Otten
Fotos: M. L. Otten

Das vorweihnachtliche Konzert in der Büsbacher Pfarrkirche mit Opernsängerin und Gesanglehrerin Natalie Stercken und sechs ihrer Gesangsschülerinnen als Vocalensemble formiert wies am Samstagabend ein Programm auf, in dem etwas andere Weihnachtstöne erklangen als sonst üblich.

 

Die Damen hatten ein kurzweiliges Konzertprogramm erarbeitet und entführten in verschiedenen Besetzungen mehr als fünfzig Zuhörer in die Zeit von Vivaldi, Caccini, Verdi, Franck, Adam bis hin zu English Traditionals und Stücken aus der jüngeren Generation. Begleitet wurden Stercken und der Chor von Susanna Amirkhanyan am Piano, die die Melodien kompetent und einprägsam durch kleine Variationen garnierte.

 

Konzertprogramm und das Finale gestaltete Natalie Stercken selbst als keusche Desdemona mit dem „Ave Maria“ aus der Oper Otello von Giuseppe Verdi und dem französischen Weihnachtslied „Cantique Noel“ von Adolfe Adam, die sie mit schönem Klang interpretierte. Auf hohem Niveau zeigten Maya Albrecht, Ulrike Allard, Claudia Coenzer, Annette Klotz, Lina Reinartz und Monika Strang ihre Kunst, wenngleich auch manches Stück mehr Spannung und Dynamik verdient gehabt hätte.

 

Der 200 Jahre alte englischen Folksong „O Danny Boy“ machte den Auftakt, dem sie das moderne Wiegenlied „Mary sings a lullaby“ gegenüber setzten, das mit drei Stimmen begann und dann mit den restlichen Sängerinnen zusammen fortgeführt wurde. Und auch die englischen Traditionals „What child is this“ und das a cappella-gesungene „God rest ye merry gentleman“ hatten ihren Reiz.

 

Der Höhepunkt an diesem Abend war das Musikstück „Ave Maria“ von Giulio Caccini, das viel Raum für stimmliche Virtuosität bot und von dem geübten Ensemble ausdrucksstark interpretiert wurde. Die Sopran- und Altstimmen verschmolzen zu einer Einheit.

 

Die bekannten Klänge des „Gloria“ vom venezianischen Meisterkomponisten Antonio Vivaldi waren nicht minder beeindruckend. Judit Mensger untermalte das „Domine Deus“ stilsicher auf der Querflöte und zeigte in den Zwischenspielen mit der Pianistin eine stimmungsvolle Interpretation.

 

Auf die Melodie eines alten russischen Schlaf- und Wiegenliedes hatte Lorenz Maierhofer den Text „Lauschet, höret in die Stille -Bajuschka“ geschrieben, den das komplette Vocalensemble farbenfroh zu Gehör brachte. Das „Panis angelicus“ von Cesar Franck in Vocalensemblebearbeitung gestalteten die Damen mit großer Hingabe, wobei die Altistinnen über ein erstaunliches Stimmvolumen verfügten. Zusammen mit ihrer Gesangslehrerin intonierten sie dann das bekannte deutschsprachige Adventslied „Maria durch ein Dornwald ging“.

 

Der Chor sang das Schlusslied „Adeste fideles“ zunächst zweistimmig auf lateinisch; die zweite und dritte Strophe wurde gemeinsam mit dem Publikum gesungen. Nach dem Applaus wurde das feinsinnige „Ave Maria“ gerne als Zugabe noch einmal für das Publikum wiederholt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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