Kölner Trompeter mit weihnachtlichem Programm

Bruce Kapusta hat ein fünftes Konzert in der Belauer Kirche Sankt Franziskus in Stolberg gegeben. 200 Zuhörer im Publikum.

Foto: T. Dörflinger
Foto: T. Dörflinger

Bruce Kapusta, der Trompeter und Entertainer aus Köln, ist in der Kupferstadt Stolberg wahrlich kein Unbekannter mehr. Bereits zum fünften Mal trat er jetzt mit seinem weihnachtlich geprägten Programm in der Velauer Kirche St. Franziskus auf. Kapusta, der bereits als Achtjähriger Trompete spielte und später eine professionelle Ausbildung erhielt, gelang es auch diesmal sein Publikum auf hohem Niveau zu unterhalten. Wiederum hatte der 42-jährige Künstler ein abwechslungsreiches aus Textlesungen und Musik bestehendes Programm zusammengestellt, das er mit zahlreichen neuen Stücken angereichert hatte.

 

Unterstützt wurde der Trompeter dabei von Chizuko Takahashi an der Violine und von Annemarie Lorenz, die im Kölner Dialekt Weihnachtsgeschichten zum Besten gab, die heiter und besinnlich geprägt waren. Überhaupt spielte der Kölner Dialekt in der gesamten Aufführung eine große Rolle. Schließlich hatte auch Bruce Kapusta, zahlreiche Stücke, die er auf der Trompete spielte oder mit seinem Gesang anreicherte, ins Kölner Dialekt übertragen. Folglich begann das zweistündige Programm mit dem ins Kölsch übertragenen Adventslied „Dochter Zion – Tochter Zion“.

 

Danach folgten Stücke wie „Dezember, Dezember“, „Hösch fällt d‘r Schnie – Leise fällt der Schnee“, Et jeiht op Hillichovend aan – Es geht auf Heiligabend an“ oder „Rudolf, dat kleine Rendier – Rudolph, the red nosend Reindeer“. Egal welche Stücke Kapusta vortrug, sein Trompetenspiel füllte den Raum und wurde durch die in St. Franziskus herrschende gute Akustik zusätzlich angereichert. Dem nichts nachstehend präsentierte sich Chizuku Takahashi. Ihr Violienenspiel war technisch perfekt und trug dazu bei, dass die Kapusta-Stücken mit einer ganz besonderen Note angereichert wurden. Gut in Form war auch Annemarie Lorenz. Denn ihr Vorlesestil ist etwas ganz besonderes. Schließlich stimmen bei ihr nicht nur die Betonung, die Sprechpausen und die Akzentuierung, sondern auch das Kölsche Platt. Ihr zuzuhören, war ein Genuss. Dementsprechend waren viele ihrer Geschichten, die vom Weihnachtsfest und seine Vorbereitungen handelten, von einer heiteren und humorvollen Note geprägt.

 

Selbstverständlich gehörte entsprechend der Vorjahresaufführung auch der Publikumsrenner „Dat Käppche – Die Mütze“ mit dazu. Aber auch besinnliche Texte, die der Geschenkeflut zu Weihnachten oder dem Verschwinden der christlichen Inhalte geschuldet waren, hatte Lorenz im Gepäck. Mit dem vortrefflich dargebotenen Stück „Ich bete an die Macht der Liebe“ setzte Bruce Kapusta selbst den Schlusspunkt. Doch damit war noch lange nicht Schluss.

 

Ohne zwei weiteren Musikstücken und zwei zusätzlichen Texten kamen Kapusta und Lorenz nicht aus dem zur Bühne umfunktionierten Altarraum. Schließlich hatte das rund 200-köpfige Publikum begeistert applaudiert und die drei Protagonisten mit stehenden Ovationen bedacht. Von so viel Applaus überwältigt versprach der sympathische Hauptdarsteller im nächsten Jahr wieder zu kommen und dann gemeinsam mit dem örtlichen Kinderchor aufzutreten. Für die Besucher gab es danach noch im Eingangsbereich des Gotteshauses Glühwein oder alkoholfreien Punch zu verkosten.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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