Steinweg wird nach Rohrbruch zur Baustelle

Innerhalb einer Stunde sind in der Stolberger Altstadt 500 Kubikmeter Frischwasser ausgelaufen.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Geflutete Keller, überschwemmte Eingänge und viele nasse Füße: Das ist die Bilanz des Wasserrohrbruchs, der am Dienstagabend den Steinweg und die Burgstraße in eine Seenplatte verwandelt hat (wir haben berichtet). Burgstraße und Steinweg waren teilweise für den Verkehr gesperrt – wobei der Steinweg kurze Zeit vor dem Ereignis ohnehin durch einen Poller mitten auf der Fahrbahn zur Fußgängerzone gemacht worden war. Am Tag nach dem Vorfall ist der Energieversorger enwor mit Aufräumarbeiten und Ursachenforschung beschäftigt. „Ein Rohr mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern ist im Bereich eines Rohrbogens gerissen“, erklärt enwor-Sprecher Wolfgang Fischer auf Anfrage unserer Zeitung. Dadurch sind innerhalb von einer knappen Stunde rund 500 Kubikmeter Wasser ausgetreten. Teilweise wurde Sand, in das die Wasserrohre eingebettet sind, an die Oberfläche geschwemmt. Nachdem der Versorger das Wasser abgeklemmt hatte, mussten zwei Häuser über Standrohre versorgt werden. „Auch Mineralwasser wurde den Bewohnern angeboten“, sagt Fischer. Das Rohr selbst konnte in der Zwischenzeit wieder repariert werden, „die Tiefbauarbeiten werden aber andauern.“ Erst müsse ein Bodengutachter feststellen, welche Schäden die Unterspülungen hervorgerufen hätten.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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