Stadt Mitglied im Zukunftsnetz

Die Kommunen in NRW wollen gemeinsam an einer zukunftsfähigen, sicheren und nachhaltigen Mobilitätsentwicklung arbeiten. Mit Car-Sharing, Fahrrädern und Pedelecs fortbewegen.

„Die Menschen wollen sich in ihrer Stadt heimisch und wohl fühlen. Dazu zählt auch, dass sie mobil sind – ob mit dem ÖPNV, dem eigenen Auto, dem Rad oder einem Car-Sharing-Fahrzeug“, erläuterte Staatssekretär Michael von der Mühlen jetzt, als er die Stadt Stolberg in das Zukunftsnetz Mobilität NRW aufnahm.

 

Die Anforderungen an die Mobilität haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt und lassen sich an Trends wie der zunehmenden Nutzung von Car-Sharing Angeboten, Fahrrädern und Pedelecs auch in der Städteregion Aachen beobachten. Um Kommunen in der Ausgestaltung einer zukunftsfähigen, sicheren und nachhaltigen Mobilitätsentwicklung aktiv zu unterstützen hat das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen das Zukunftsnetz Mobilität NRW gegründet.

 

Das Netzwerk berät Kommunen bei der Anpassung der kommunalen Strukturen und unterstützt bei der notwendigen Initiierung und Umsetzung eines kommunalen Mobilitätsmanagements. Jetzt wurde dem Technischen Beigeordneten Tobias Röhm stellvertretend für Bürgermeister Tim Grüttemeier in Düsseldorf durch den Staatssekretär Michael von der Mühlen offiziell die Mitgliedsurkunde überreicht.

 

Staatssekretär Michael von der Mühlen: „Das ‚Zukunftsnetz Mobilität NRW hilft den Kommunen dabei, ihre Verkehrsplanungen übergreifend zu entwickeln. Die Mitglieder können beispielsweise vom regionalen Austausch, dem Beratungsangebot der Koordinierungsstellen und vom Input aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse profitieren.“

 

In Nordrhein-Westfalen sind bisher insgesamt 94 Kreise, Städte und Gemeinden, in der Städteregion Aachen die Städte Aachen, Baesweiler, Eschweiler und Herzogenrath Mitglieder des Zukunftsnetzes. Das Zukunftsnetz ist in vier regionale Koordinierungsstellen aufgeteilt. Für Stolberg ist die Koordinierungsstelle Rheinland bei der VRS GmbH in Köln zuständig. Die Kupferstadt beteiligt sich schon seit einigen Monaten am Erfahrungs- und Informationsaustausch des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“.

 

Als Verantwortlichen bzw. Ansprechpartner für die Koordinierungsstelle Rheinland wurde Klimaschutzmanager Georg Trocha benannt. Das Thema „Nachhaltige Mobilitätsentwicklung“ wird zukünftig noch stärker im bestehenden Arbeitskreis Energie und Klimaschutz der Kupferstadt behandelt. Das Ziel ist die Erarbeitung und Umsetzung von konkreten zielgruppen- und standortspezifischen Mobilitätsmanagementmaßnahmen und Maßnahmen der Verkehrssicherheit. Auftakt war hierzu in Kooperation mit der Koordinierungsstelle die Durchführung eines verwaltungsinternen Workshops zum Thema „Nachhaltige Mobilitätsentwicklung“.

 

Der Themenkomplex der Stadt- und Verkehrsplanung spielt für die Kupferstadt Stolberg auch als Wohn- und Wirtschaftsstandortfaktor eine immer wichtigere Rolle. Gleichzeitig stellen klimafreundliche Verkehrsangebote auch wesentliche Klimaschutzmaßnahmen dar, resultieren doch circa 30 Prozent der CO2-Emissionen in Stolberg aus dem Verkehrssektor. „Stadt- und Verkehrsplanung gehen Hand in Hand. Moderne und klimafreundliche Mobilitätsangebote sind aber auch bei der Vermarktung des Gewerbegebietes Camp Astrid oder aber der Aufwertung der Innenstadt für die Attraktivität der Kupferstadt wichtig.“, führt Tobias Röhm aus. „Wir müssen die bestehenden Verkehrsangebote auf ihre Wirksamkeit hin prüfen und zur Stärkung Stolbergs in den kommenden Jahren weiterentwickeln damit Mobilität bezahlbar, sicher, effizient und ressourcenschonend wird.“

 

Die Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität ist ein Baustein bei der schrittweisen Umgestaltung des Mobilitätsangebotes in Stolberg. Mit der Erstellung des klimafreundlichen Mobilitätskonzeptes bis Ende 2017 werden der aktuelle Stand der Verkehrsangebote analysiert und wichtige Maßnahmen aufgezeigt, um sich gut für die Zukunft aufzustellen. Neben Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur bedarf es aber auch eines abgestimmten kommunalen Planens und Handelns, das alle Verkehrsträger – von Bus und Bahn über attraktive Fahrrad- und Fußwege sowie Car-Sharing bis hin zu Fahrgemeinschaften – als Teile eines ganzheitlichen Systems betrachtet.

 

Ein auf Stolberg maßgeschneidertes kommunales Mobilitätsmanagement, mit einem zuständigen Mobilitätsmanager, leistet hierzu die notwendige Koordination aller relevanten Akteure. Die Abstimmungen zwischen der Stadtverwaltung mit der EVS und dem AVV sollen zukünftig noch intensiver erfolgen.

 

Mit der Benennung des Klimaschutzmanagers Georg Trocha als Ansprechpartner und Kümmerer und dessen Fortbildung zum Mobilitätsmanager schafft die Kupferstadt hierzu ab 2017 auch die notwendigen Verwaltungsstrukturen und personellen Kapazitäten. Zur Klärung von weiteren Fragen stehen Ihnen der Technische Beigeordnete Tobias Röhm oder der Klimaschutzmanager Georg Trocha zur Verfügung.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

in der StädteRegion Aachen

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52062 Aachen

 

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Telefax: 0241 / 470 71 77
E-Mail: gruettemeier@cdu-staedteregion-aachen.de

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