Klangvoll, vielfältig und von hoher Qualität

61. Gemeinschaftskonzert der Stolberger Chöre – Harmonia begeistert mit dem Akkordeon.

Das Finale des Gemeinschaftskonzerts der Stolberger Chöre präsentierten alle Gesangensembles zusammen und setzten damit einen beeindruckenden Schlusspunkt. Foto: Dirk Müller
Das Finale des Gemeinschaftskonzerts der Stolberger Chöre präsentierten alle Gesangensembles zusammen und setzten damit einen beeindruckenden Schlusspunkt. Foto: Dirk Müller

Der Applaus war herzlich und vor allem verdient. Beim 61. Gemeinschaftskonzert begeisterten fünf Chöre und ein Orchester das Publikum mit einem Programm, das vielfältig und qualitativ anspruchsvoll war. Den Beginn des Abends gestaltete der Büsbacher Männergesangverein (MGV) schwungvoll und feurig und wirkte damit den etwas kühlen Temperaturen in der Stadthalle entgegen. Unter der Leitung von Josef Otten glänzten die Büsbacher Herren mit „Erhebet das Glas“ aus Giuseppe Verdis Oper „Ernani“. Nach dem „Bierchor“ aus der Oper „Die verkaufte Braut“, zeigte der von Theo Palm am Flügel begleitete MGV sein Können gefühlvoll wie lebendig mit dem „Chor der Studenten“ aus Jacques Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“.

 

Der von Reinhold Rüttgers dirigierte und am Flügel begleitete Neue Chor übernahm zusammen mit dem Schleckheimer Doppelquartett, und das gemischte Ensemble bot romantisch „Näher zum Himmel“ aus dem Musical „Gaudi“ dar. Summen statt singen hieß es, als die Akteure den „Humming Chorus“ aus „Madame Butterfly“ präsentierten. Neuer Chor und Doppelquartett kehrten dann wieder zum vokalen Gesang zurück, intonierten humorvoll „Des Müllers fröhliches Wandern“ und harmonisch „Ein schöner Traum“ (We have a Dream) von Dieter Bohlen. Zum Teil ungewöhnliche Literatur brachte der MGV der Siedlergemeinschaft Donnerberg zu Gehör. Doch auch die Titel „Tage wie diese“ und „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ fügten sich in den Männerchor-Versionen gut in das Programm ein. Gunther Antensteiner leitete den MGV der Donnerberger Siedler zur Klavierbegleitung von Elke Hoffmann-Kittel, und der Chor empfahl sich beschwingt mit „Halleluja, sing ein Lied“ und einfühlsam mit „Bewahrt die Welt für uns‘re Kinder“ (We are the World) von Michael Jackson und Lionel Richie.

 

Für den instrumentalen Part des Gemeinschaftskonzerts erhielt das Erste Stolberger Akkordeon-Orchester Harmonia tosende Ovationen. Geleitet von Carlo Plaum brillierte das Orchester mit Pablo Zieglers „Rojo Tango“ und einem „Abba“-Medley aus den Titeln „Waterloo“, „Mamma Mia“ und „Money, Money, Money“. Mit dem Jazz-Stück „Birdland“ und dem Werk „Conga del Fuego Nuevo“ stellte das Orchester eindrucksvoll die Vielseitigkeit des Instruments Akkordeon unter Beweis. Anschließend betraten die von Markus Platzbecker dirigierten Herren die Bühne, um zur Begleitung von Theo Palm die Stimmen zu erheben. Die Sänger intonierten „In den Bergen im Licht“ von Wilhelm Peterson-Berger, bevor sie sich mit Willy Trapp auf eine ausgedehnte musikalische „Europareise“ machten. Die klangvollen Stationen präsentierte der MGV virtuos mit Liedern wie „Bella Bimba“, „Greensleeves“ und „Sur le Pont d‘Avignon“, bevor er das Publikum zum Abschluss mit „Katjuscha“ nach Russland entführte. Der Kammerchor der Stolberger Volkshochschule erfreute die Zuhörer mit ausgesuchten Liedern des Komponisten Friedrich Silcher (1789 - 1860). So ließ das gemischte, von Klaus Weiß geleitete Ensemble, unter anderem bravourös „Am Brunnen vor dem Tore“ und „In einem kühlen Grunde“ erklingen und besang „Ännchen von Tharau“ und die Lorelei mit „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“. Traditionell füllte sich die Bühne zum Finale des Gemeinschaftskonzerts, als alle Chöre zusammen „Abend wird es wieder“ von Hoffmann von Fallersleben im Arrangement von Theo Palm sangen.

 

Quelle: Super Mittwoch

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