Tabalingo lässt Grenzen verschwimmen

Im Schwarzlichttheater stehen junge und alte, behinderte und nicht behinderte Akteure gemeinsam auf der Bühne.

In einem stockdüsteren Raum, mit Masken und Schwarzlichtfarbe ausgestattet, verschwimmen die Grenzen zwischen „behindert und nichtbehindert“, „jung und alt“, zwischen Menschen mit einheimischen und ausländischen Wurzeln. Das gemeinsame Erlebnis, die Freude am Theater, stellt die Unterschiede buchstäblich in den Schatten – und macht einen abstrakten Begriff wie „Inklusion“ für die Akteure auf der Bühne und das Publikum erlebbar.

 

Bereits zum dritten Mal präsentierte der Sport- und Kulturverein Tabalingo aus Stolberg jetzt sein Schwarzlichttanztheater-Programm in der Aachener Klangbrücke. 55 Kinder und Erwachsene zwischen drei und 60 Jahren, davon 30 Menschen mit Behinderung, zeigten 18 Tanztheaterstücke mit Schwarzlicht-Elementen und begeisterten damit die rund 550 Zuschauer mit drei Aufführungen an zwei Tagen.

 

Seit 2010 bietet der Verein seinen mittlerweile über 300 Teilnehmern sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten unter dem Motto „Kultur und Sport ohne Leistungsdruck“.

 

Ohne Leistungsdruck, aber unter Hochdruck hatten die Akteure gemeinsam mit 17 Helfern und unter Leitung von Ursula Espeter rund zwei Jahre für ihre großen Aufführungen geprobt. Es war bereits das dritte Schwarzlichttheater-Projekt nach den Aufführungen 2013 und 2014.

 

In der Aachener Klangbrücke wechselten sich ernste Themen wie Ausgrenzung, Flucht, Freiheit und Behinderung und lustige Beiträge, etwa solche über die inflationäre Handynutzung vieler Menschen, ab.

 

Kermit der Frosch als Dauergast und bunte Straußenvögel rundeten die Show ab. Tabalingos Stockkampfkunstgruppe steuerte zwei Darbietungen mit rasanten Schlagchoreographien bei.

 

Sascha Maassen und Joschua Espeter führten als Moderatoren durchs Programm und führten die Stücke mit unterhaltsamen Dialogen ein.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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