Parkplätze werden am Eschenweg fehlen

Vier Varianten liegen für die Gestaltung des Eschenwegs in Breinig vor. Die Straße muss dringend saniert werden. Anwohner und Politiker können heute Abend in der Aula der Grundschule über die Pläne der Stadt diskutieren.

Foto: J. Küppers
Foto: J. Küppers

Die Einbahnstraßenregelung im Eschenweg ist endgültig vom Tisch. Das macht der Abteilungsleiter des Stolberger Tiefbauamtes Jörg Veltrup schon vor der Bürgerversammlung, die heute Abend in der Aula der Breiniger Grundschule stattfinden wird, deutlich. Dort soll mit Anwohnern und Politikern über die Verkehrsführung und Gestaltung des Eschenwegs diskutiert werden, der dringend saniert werden muss.

 

Dass es nun doch keine Einbahnstraße in Breinig geben wird, liegt am Protest der Bürger, die das Vorhaben unbedingt verhindern wollten. Nach Entwürfen des Ingenieurbüros Meyer, das zwei Vorschläge für die Straßengestaltung gemacht hatte, wäre die Einbahnstraße eine denkbare Lösung gewesen, um in der nur fünf Meter breiten Straße möglichst viele Parkplätze zu erhalten. Für Gehwege in einer minimalen Breite von eineinhalb Metern, Verkehr in beiden Richtungen und genügend Parkplätze ist auf der Straße zu wenig Platz. Deshalb müssen die Anwohner wohl künftig auf einen Teil ihrer Stellflächen verzichten. Und wieder gibt es Widerstand.

 

Nach den Plänen des Ingenieurbüros sind im ersten Abschnitt des Eschenwegs zwischen Kastanienweg und Weißdornweg einseitige oder beidseitige Gehwege denkbar. Sollten zwei Gehwege eingerichtet werden, verringert sich die Zahl der Parkmöglichkeiten erheblich. Beides – also Stellflächen und Gehwege auf beiden Seiten – ist auch an dieser Stelle nicht möglich, weil die Straße dort nur fünfeinhalb Meter breit ist. Zudem ist in diesem Bereich durch den Schwerlastverkehr, der die angrenzenden Supermärkte beliefert, keine Niveauangleichung vorgesehen. Das bedeutet, dass es auch nach dem Umbau der Straße weiterhin einen Bordstein mit entsprechenden Höhenunterschieden zur Fahrbahn geben wird.

 

Im weiteren Verlauf des Eschenwegs zwischen Weißdornweg und Alt-Breinig wären ebenfalls zwei Varianten möglich. Dieser Bereich könnte verkehrsberuhigt werden, weil dort kein Schwerlastverkehr fahren muss. Auch eine Angleichung der Fahrbahn wäre in diesem Abschnitt machbar. Außerdem wird besprochen, ob es einen beidseitigen oder einseitigen Gehweg geben wird. „Auf einen Gehweg zu verzichten, wird allerdings von der Politik abgelehnt“, sagt Veltrup. Ausschlaggebend dafür sei die Sicherheit der Schulkinder aus den angrenzenden Wohngebieten, die zwischen Alt-Breinig und Weißdornweg den Eschenweg queren. Gehwege auf beiden Seiten seien daher notwendig, um die Schulwege zu sichern.

 

Insgesamt soll die Erneuerung und Umgestaltung des Eschenwegs rund 700 000 Euro kosten. Darin sind die Planungs- und Baukosten sowie die Erneuerung der Fahrbahndecke enthalten. Ursprünglich hatte die Verwaltung mit Kosten in Höhe von 365 000 Euro gerechnet, weil die Fahrbahnerneuerung nicht mit eingerechnet war.

 

Fest steht laut Veltrup, dass nur eine Kompromisslösung aus den Varianten I und II für beide Abschnitte des Eschenwegs machbar ist, weil zu wenig Platz für die Berücksichtigung aller Bedürfnisse der Anwohner sei. Beginn der Bürgerversammlung ist um 18.30 Uhr in der Aula der Grundschule Breinig an der Stefanstraße. Die Entwürfe für den Eschenweg sind während der Dienstzeiten im Stolberger Rathaus oder auf der Homepage der Stadt Stolberg einsehbar.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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