Modern und schwungvoll die Akzente gesetzt

Das Benefizkonzert der Musikschule Merz zieht zahlreiche Zuhörer an. Die Schülerinnen und Schüler hatten zuvor fleißig geübt. Beifallsstürme zum Abschluss.

Foto: M. L. Otten
Foto: M. L. Otten

Vielseitig, modern und schwungvoll präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Merz bei ihrem Benefizkonzert im Museum Zinkhütter Hof, dessen Erlös von 1105 Euro zugunsten der Fördervereine „Museum Zinkhütter Hof“ und „Musica Stolberg“ geht.

 

Auch nach dreißig Jahren weiß die Schule noch, Kinder zu begeistern, Talente zu fördern und musikalische Akzente zu setzen. Denn Konzerte dieser Art geben den Schülern Gelegenheit, ihre Fortschritte im Erlernen eines Instrumentes im Zusammenspiel mit anderen einem großen Publikum zu zeigen. Und so waren die Zuhörer im vollbesetzten Saal doch sehr erstaunt, welche Früchte das jahrelange fleißige Üben zutage gebracht hatte.

 

Nach den Begrüßungsworten durch Schulleiter Herbert Merz machte ein französisches Weihnachtslied aus dem 18. Jahrhundert, das der Streicher-Spielkreis um Martina Blömer zum Auftakt interpretierte, mächtig Eindruck. Die jungen Leute zeigten nicht nur eine reife Leistung bei den „Engeln auf den Feldern“, auch die zwei Kompositionen von E.H. Jones mit Max Allard am Klavier konnten überzeugen.

 

Das auf 15 Personen angewachsene Gitarrenensemble hatte sich mit dem Beatles-Song „Michelle“, einer 1965 komponierten Ballade, befasst, das es unter der Leitung von Barbara Verdecia gekonnt darbot. Und für alle, die heimatliche Klänge aus den Bergen mögen, waren die himmlischen Harfenklänge ein Genuss. Sie versetzten die Zuhörer mit einer feinen Auswahl von wohltuenden Musikstücken in eine geheimnisvolle Zeit, wobei der Einsatz von Tenor- und Bassflöte eine zusätzliche Bereicherung für das Ensemble war.

 

Johannes Flamm und seinen Schülern am Alt-Sax gehörte der nächste Auftritt. „Jenseits des Regenbogens (Over the Rainbow)“ ging es mit Max Allard, Maurice Bonjean, Leonard Kolewa und ihrem Chef. Beim berühmten Ragtime „The Entertainer“ schlugen die Herzen nochmals höher. Auch die fortgeschrittenere Saxofon-Klasse spielte hochmotiviert und mit viel Gefühl Musik von Ennio Morricone, Edwin R. Hawkins und ihrem Lehrer.

 

Aus der Gesangsklasse Maria Miranowa sang Katrin Nellessen „Not about angels“ und „Let it go“, perfekt begleitet von der an der Musikschule tätigen Pianistin Diana Jianu. Die letzten beiden Auftritte gehörten dem Leiter der Schule. Da Frank Rebien erkrankt ist, war es für Herbert Merz selbstverständlich, das Modern-Sound-Orchester zu dirigieren. „Killing me softly“ und „You’ll be in my heart“ unter dem umsichtigen Leiter waren dann dem erkrankten Kollegen gewidmet.

 

„All is calm“ von Robert W. Smith eignet sich besonders gut als Solovortrag bei einem Konzert. Hier im Zinkhütter Hof war es Aaron Fehr, der das ausdrucksstarke Trompetensolo blies und im Verbund mit dem großen Orchester zur Hochform auflief.

 

Wenn „Der Nussknacker“ von Peter Tschaikowsky auf dem Konzertprogramm erscheint, weiß jeder, Weihnachten ist nicht mehr weit. Herbert Merz hatte das Medley nuanciert ausgearbeitet, fand die richtigen Tempi und zeichnete ein packendes Bild. Ob „Tanz der Zuckerfee“, „Tanz der Rohrflöten“ oder „Blumenwalzer“, bei den einzelnen Nummern fühlte sich jeder im Saal zu Gast in dem reichen und gastfreundlichen Haus in Russland, wo alle am Heiligabend um den geschmückten Weihnachtsbaum sitzen. Die Schönheit der Musik berauschte und machte das 30-jährige Bestehen der Musikschule zu einem wahren Fest. Wahre Beifallsstürme im Anschuss belohnten die Aktiven für ihre großartigen Darbietungen.

 

Herbert Merz bedankte sich bei allen Kollegen, die kurzfristig für verhinderte oder erkrankte Kollegen eingesprungen waren. Ihn freute besonders, dass drei Gründungsmitglieder des Fördervereins - Elfie Guha, Christel Limpens und Maria Stahl - den Weg in den Konzertsaal gefunden hatten und damit ihre Wertschätzung wiederholt zum Ausdruck brachten.

 

Der Dank ging auch an seine Ehefrau, die sich um den herrlichen Blumenschmuck gekümmert hatte. Die Musizierenden, die nun versammelt auf der Bühne standen, erhielten beim Abgang jeweils einen leckeren Schokoladen-Nikolaus.

 

Das nächste Benefizkonzert ist am 2. Juli 2017.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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