Gehörige Portion Humor und Lebenserfahrung

Autorin Elisabeth Leiberger-Wunsch stellt in der Stadtbücherei bei einer Lesung ihres neues Werk „Stadt meiner Kindheit - Stolberg von 1940 bis 1958 vor.

Foto: T. Dörflinger
Foto: T. Dörflinger

Elisabeth Leiberger-Wunsch versteht es ihre Gäste zu fesseln. Besonders dann, wenn sie aus ihrem im Sommer diesen Jahres erstmals vorgestellten Buch „Stadt meiner Kindheit - Stolberg (Rheinland) von 1940 bis 1958“ vorliest.

 

So geschehen jetzt in der Stadtbücherei, als die in Stolberg geborene und in Bendorf ansässige Autorin auf Einladung des dortigen Fördervereines einige Passagen aus ihrem 222-seitigen Werk vorstellte.

 

Das Buch ist ein Lebensbild, das die Kindheit und Jugend der 76-jährigen früheren Kauffrau in Stolberg beschreibt. Die Alltagsgeschichten sind aus persönlicher Sicht erzählt und mit einer gehörigen Portion Humor und Lebenserfahrung angereichert.

 

Die Einführung der Lesung, rund 30 Personen zählte der Besucherkreis, hatten Gottfried Frings und Barbara Bisping-Bau vom Förderverein der Bücherei übernommen. Danach hatte die gewandte Erzählerin das Wort, die den Besuchern mit ihren Schilderungen einen Einblick in das Kupferstädter Alltagsleben der 1940er und 1950er Jahren vermittelte.

 

Im Mittelpunkt der Kapitel standen dabei Episoden, die sich um die Adventszeit und das Weihnachtsfest drehten: Geschichten, die beispielsweise von ihrer Kindheit in Münsterbusch berichteten, von den beengten Wohnverhältnissen in einer kleinen Mansardenwohnung. Es wurden Gestalten wiederbelebt, die, beispielsweise wie der Straßenmusikant Jumbo (August van der Brüggen), einst den Alltag der Kinder und Erwachsenen mit Darbietungen verschönert hatten.

 

Um die Kunstfertigkeit ihres Vaters zu demonstrieren, der für seine Kinder Spielzeug, Schmuck und Schuhe hergestellt hatte, ließ Leiberger-Wunsch zwei kleine Plexiglasherzen durch die Reihen gehen, die Peter Theissen aus der Pilotenkanzel eines abgestürzten Flugzeuges gefertigt hatte: Die Autorin hatte die kleinen Schmuckstücke im vergangenen Jahr dem Stadtarchiv geschenkt.

 

Die Besucher waren begeistert. Dabei fühlte sich der ein oder andere an die eigene Kindheit erinnert und an die Lebensverhältnisse der unmittelbaren Nachkriegszeit, als der Alltag der Menschen von Mangel, Bescheidenheit und Einfallsreichtum geprägt war.

 

Im Vorfeld der Lesung hatte Elisabeth Leiberger-Wunsch gemeinsam mit dem Hausmeister des Kulturzentrums, Sascha Steil, und Barbara Bisping-Bau die Räumlichkeiten der dortigen Einrichtung unter die Lupe genommen. Schließlich hatte die Autorin wegen einer Erkrankung ihrer Mutter Ende der 1940er Jahre einige Wochen im damaligen Waisenhaus verbracht. Demnach interessierte sie besonders das Dachgeschoss wo einst die Schlafsäle der Mädchen und Jungen untergebracht waren.

 

Begonnen hatte der Tag für Leiberger-Wunsch zuvor mit einem Empfang bei Bürgermeister Tim Grüttemeier. Den Bürgermeister bedachte die Autorin mit einem signierten Buch.

 

Am Vortag hatte Leiberger-Wunsch die an der Rathausstraße liegende Senioreneinrichtung Stolberg-Stadtmitte besucht, um die dortigen Bewohner ebenfalls mit einer Lesung zu erfreuen. Selbstredend war, dass die 76-Jährige auch dort mit ihren Schilderungen auf großes Interesse und viel Applaus stieß.

 

Das Buch „Stadt meiner Kindheit – Stolberg (Rheinland) von 1940 bis 1958“ kostet 9,95 Euro und ist in der Bücherstube am Rathaus sowie bei der Autorin Elisabeth Leiberger-Wunsch, 56170 Bendorf, Keltenstraße 24, ☏ 02622/7069050, E-Mail: elisabeth.wunsch@nexgo.de, zu bekommen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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