David Schulte mit sehr starken Leistungen

Die jüngste Abteilung der Stolberger Turngemeinde, die Aktiven der seltenen Sportart Kettlebell, vereint am Wochenende zahlreiche Anhänger des Ausdauersports aus der gesamten Region an heimischer Austragungsstätte.

Foto: A. Bouamoud
Foto: A. Bouamoud

Die jüngste Abteilung der Stolberger Turngemeinde widmet sich der seltenen Sportart Kettlebell.

 

Eine Kugelhantel, oder wie sie in englischer Sprache genannt wird, eine Kettlebell, ist ein Trainingsgerät für das freie Gewichtstraining. Es handelt sich um eine Kugel mit einem festen Griffbügel. Beim Kettlebell-Wettbewerb werden Kugeln unterschiedlichen Durchmessers und von unterschiedlichem Gewicht benutzt. Der Kugelhantel-Sport ist vor allem ein Kraft-Ausdauersport, bei dem in einer vorgegebenen Zeit (meist zehn Minuten) möglichst viele wiederholte Bewegungsabläufe wie das Stoßen (Jerk) und Reißen (Snatch) durchgeführt werden müssen.

 

Die Kugelhantel wird aus Guss oder Schmiedeeisen hergestellt. Es gibt sie in der Regel in unterschiedlichen Größen und entsprechenden Gewichten von 16, 24 und 32 Kilogramm.

 

Durch die Unterstützung der Stolberger Turngemeinde und der Stadt Stolberg konnten das Kettlebellteam und dessen Trainer, Vadim Sichwardt, am Sonntag ein erstes Turnier in Stolberg organisieren.

 

An dem Turnier haben insgesamt 14 Athletinnen und Athleten teilgenommen. Darunter waren alle Altersklassen vertreten, Menschen mit und ohne Behinderung. Dass Kettlebell ursprünglich aus dem Militär komme, und es heute Männer und Frauen verschiedenen Altersklassen als Sportart praktizierten, sei kaum vorstellbar, so Sichwardt. Die Kraftsportler trainieren drei Mal wöchentlich, „Stoßen, Reißen, und den langen Zyklus“, das alles natürlich mit unterschiedlichen Gewichten. Ein Gewicht von 32 Kilo sei schon eine Hausnummer, bestätigt Gerd Schnitzler, Vorsitzender des Sportverbands Stolberg.

 

Über 50 Zuschauer haben am Wochenende die Leistungen der Sportler unterschiedlichen Alters bewundert. Zu dem Turnier reisten sowohl Zuschauer als auch Sportler aus verschiedenen Städten nach Stolberg. Unter anderem konnten die Sportler an der Online-Nikolaus Challenge 2016 teilnehmen, die von dem Bundesverband Deutscher Kettlebell Sport e.V. organisiert wird. Dabei werden die Leistungen aufgezeichnet und anschließend zur Auswertung an den Bundesverband geschickt.

 

Nadezda Kozlov aus Aachen trainiert in Stolberg, sie ist zweifache Mutter und eine sehr gute Sportlerin. Dierk Pest reiste mit der ganzen Familie aus Recklinghausen zum Turnier an, Alexander Lapp kam mit seinem Sohn aus Wuppertal und zeigte nicht nur gute sportliche Leistungen, sondern unterstützte die Veranstaltung auch mit eigener Computertechnik. Sehr starke Leistungen in der höchsten Klasse mit 32 Kilogramm schweren Kettlebells zeigte David Schulte aus Münster, der schon am Samstag anreiste und bei der Organisation des Turniers behilflich war.

 

Beim Turnier haben die Sportler gezeigt, dass der Kettlebellsport die Leute begeistern kann. Am Anfang der Veranstaltung haben die jüngsten Sportlerinnen des Stolberger Kettlebellteams, Celina Sichwardt (9 Jahre alt), Kristina Atamanjuk (10 Jahre alt), Kristina Sichwardt (13 Jahre alt) und Celina Weilerscheidt (16 Jahre alt) ihre besten Ergebnisse gezeigt und konnten mit Kettlebells von 2,5 Kg bis 8 Kg in der Disziplin „Reißen“ auftreten. Beim Sportfest hatten die Para-Lifter Vladimir Derewjanko und Evgenij einen sehr erfolgreichen Auftritt. Edgar Endres und Michael Weist hoben die 16-Kilo-Kettlebells. Waldemar ist der älteste Athlet im Team und zeigte seine beste Leistung. Am Ende der Veranstaltung wurden alle Sportler mit Teilnehmer-Medaillen geehrt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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