Weiter Warten auf eine Entscheidung zur Burgstraße

„Qualifiziertes Gutachten“ wirft bei der SPD viele Fragen auf. Lösungsvorschläge sollen später mit Bürgern diskutiert werden.

Die ideale Lösung einer Sektions-Kontrolle, bei der die Kennzeichen der ein- und der ausfahrenden Fahrzeuge erfasst und abgeglichen werden, ist in Deutschland aus rechtlichen Gründen nicht möglich, erklärt Professor Dr. Markus Oeser im Verkehrsausschuss. Aber für die Regulierung der Verkehrsströme auf der Achse von Burg-, Vogelsang- und Hastenrather Straße hat der Gesellschafter der Ingenieurgesellschaft für Straßenwesen Vorschläge (wir berichteten) parat: Etwa Ampeln an der Ein- und Ausfahrt oder in der Mitte mit Kennzeichenerkennung und Ticketing. Wer verbotswidrig bei Rot dennoch durchfährt kann sanktioniert werden.

 

Zu einem Beschluss rang der Ausschuss sich nicht durch. „Das Gutachten ist eine sehr qualifizierte Basis“, so Rolf Engels, aber es habe in der SPD-Fraktion eine Vielzahl von Fragen aufgeworfen. Die sollen zunächst beantwortet werden, bevor der Verkehrsausschuss einen Beschlussvorschlag unterbreite, der in einer Bürgerversammlung diskutiert werden solle.

 

So möchte die SPD etwa wissen, ob das Gutachten auf den rund 1500 Anliegern basiere, die Empfänger der Fragebogenaktion waren, wie bei einer Ampel die Zufahrt für Taxen, Busse und Handwerker geregelt werde, wie hoch Verwaltungsaufwand und Kosten wären oder wie ein Entlastungseffekt von täglich rund 600 Fahrzeugen wahrgenommen werde? Die Verwaltung will mit den Antworten auch eine Beschlussempfehlung liefern.

 

„Sehr zügig“, so Beigeordneter Tobias Röhm, umgesetzt werden soll der einstimmige Beschluss des Verkehrsausschusses, die vor acht Jahren erfolgte, probeweise Öffnung des Steinwegs für den Verkehr wieder aufzuheben. In Höhe von Haus Nr. 16 wird zur Durchsetzung des Durchfahrverbotes ein Poller in das Pflaster eingelassen. Am dortigen Kopf bleiben drei bis vier Parkplätze erhalten; der restliche obere Steinweg wird wieder zur Fußgängerzone.

 

„Ich war ein Befürworter des Öffnens und bin jetzt einer der Schließung“, sagt Rolf Engels. „Es bedurfte des Fehlversuches“, bezieht der SPD-Politiker Position gegen mögliche Vorwürfe, nichts versucht zu haben. Gabi Halili (Linke) möchte „noch mutiger“ werden: Stolberg sei „prädestiniert die ganze Tal­achse autofrei“ zu entwickeln.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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