Die Funken werden aus dem glühenden Eisen sprühen

Die Schmiedeweihnacht lockt regelmäßig viele interessierte Gäste an.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Die Kupferstädter Weihnachtstage locken mit vielen Besonderheiten, die große und eher anonyme Weihnachtsmärkte nicht bieten, und die Schmiedeweihnacht vor dem Stolberger Rathaus ist einzigartig in der weiter gefassten Region.

 

Bereits zum zehnten Mal stieben am kommenden Wochenende die Funken aus den heißen Essen, und die Hämmer bearbeiten das glühende Metall. Mehr als 20 internationale Schmiedekünstler werden am Kaiserplatz erwartet. Sie zeigen zahlreiche und vielfältige bereits vollendete Werkstücke und sind bei dem größten Weihnachtsschmieden in der Euregio selbstverständlich auch in Aktion zu erleben. Am Samstag, 3. Dezember, findet das Spektakel von 13 bis 19 Uhr und am verkaufsoffenen Sonntag, 4. Dezember, von 12 bis 19 Uhr statt.

 

Während sich auf dem Kaiserplatz der Besuch des benachbarten Kupferstädter Weihnachtstreffs anbietet, lohnt es sich am anderen Rande der Schmiedeweihnacht, das historische und das neue Rathaus zu erkunden: Im alten Rathaus faszinieren rund 80 liebevoll gestaltete Krippen sowie Schwibbögen und Weihnachtsdekorationen in einer beeindruckenden Ausstellung. Im Foyer des neuen Rathauses wird die Schmiedeweihnacht von einem Kunsthandwerkermarkt ergänzt.

 

Dort präsentieren mehrere Aussteller unter anderem Holz-, Schmuck- und Glasarbeiten, und manche der Kunsthandwerker demonstrieren live ihr Schaffen. Wenn es in Stolberg wieder heißt, „lauter die Hämmer nie klingen als zur Weihnachtszeit“, können Kinder selbst das heiße Eisen bearbeiten und unter fachkundiger Aufsicht die Prüfung zum Hilfsschmied ablegen.

 

Außerdem darf man gespannt sein, was die Schmiede sich zur zehnten Auflage des adventlichen Treffens ausgedacht haben.

 

Unvergessen ist der Weltrekord im „Amboss-Surfen“, den 16 Vertreter ihrer Zunft im vergangenen Jahr aufgestellt haben.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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